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Gemeinschaftspraxis am Krähbrunnen

Akademische Lehrpraxis der Universität Ulm


Ertingen am 7.11.2019


Glasfaser in Ertingen!

Die Telekom beschleunigt den Glasfaserausbau in Deutschland. Die Gemeinde Ertingen hat die Chance, jetzt dabei zu sein. Voraussetzung ist, dass zwischen voraussichtlich September 2019 und März 2020 ca. 1000 Anschlüsse beauftragt werden. Dann wird die Telekom im Ausbaugebiet Bandbreiten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (GBit/s) anbieten. Wer sich bis März 2020 für ein Glasfaser-Produkt von der Telekom entscheidet, bekommt den Hausanschluss kostenfrei und spart somit 799,95 EUR. 

"Es ist ein einmaliges Angebot für die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde. Das ist ein Quantensprung in der Digitalisierung", sagt Jürgen Köhler, Bürgermeister von Ertingen. "Es liegt nun allein an uns, ob die jahrelangen Forderungen nach gutem Breitband in die Tat umgesetzt werden - und das ohne öffentliche Mittel des Landes oder der Kommune."  Quelle: telekom.de Presseportal

In einer Zeit, in der es immer schwerer wird die ärztliche Versorgung auf dem Land sicherzustellen, stellt der Glasfaserausbau - der in vielen Ländern Europas schon seit Jahren auch in den ländlichsten Teilen Realität ist - eine der wenigen Möglichkeiten der Sicherstellung der medizinischen Versorgung in der Zukunft dar. 

Wir rechnen innerhalb der nächsten 5 Jahren mit einer massiven Berentungswelle der Ärzte im westlichen Landkreis sowie im Nachbarlandkreis und ggf. einer Versorgungslücke in diesem Bereich. 

Die Telemedizin (mit Fernbetreuung durch weit entfernte Ärzte) stellt eine Möglichkeit der Versorgung des ländlichen Raumes in der Zukunft dar (Videosprechstunde). Dies setzt jedoch eine funktionierende Infrastruktur voraus. In Ertingen besteht aktuell die einmalige Gelegenheit diese Infrastruktur für die Bürger kostenfrei zu etablieren.

Wir unterstützen daher dieses Projekt daher vollumfänglich, da wir hierin eine der wenigen Möglichkeiten einer heimatnahen Versorgung von Patienten in ländlichen Bereichen für die Zukunft sehen.

                          mit freundlichen Grüßen


                                      Dres. med. M. Mittendorfer / S. Butz


Ertingen am 15.10.2019

Wenn die Qualität stimmt....

 ... ist auch eine Begehung durch das Regierungspräsidium kein Albtraum. Am 04.10.2019 fand in unseren Praxisräumlichkeiten eine Begehung bezüglich unserer Medizinprodukte durch das Regierungspräsidium Tübingen statt. Hierbei fanden sich erfreulicherweise keine Mängel. Dies ist in erster Linie unseren Mitarbeitern zu verdanken, die in unermüdlicher Arbeit im Hintergrund darauf achten, dass die qualitativen Rahmenbedingungen vollumfänglich erfüllt werden.

  • BEgehung
    BEgehung

                   mit freundlichen Grüßen

                                            Dres. M. Mittendorfer / S. Butz


Ertingen am 15.09.2019

Eine Grippe ist keine Erkältung!

Was ist eigentlich eine saisonale Grippe und was ist eine Erkältung? Auch wenn sich die Symptome auf den ersten Blick ähneln und wir umgangssprachlich schon bei einem Schnupfen von "Grippe" reden: Eine Grippe (Influenza) und eine Erkältung (Schnupfen, grippaler Infekt) sind ganz verschiedene Erkrankungen.

Wichtig zu wissen: Die Grippe ist eine viel ernstere Erkrankung als eine Erkältung. Die durch Influenzaviren verursachte Grippe dauert in unkomplizierten Fällen fünf bis sieben Tage und geht mit deutlich schwereren Krankheitszeichen einher.

Typische Symptome sind plötzlich auftretender Krankheitsbeginn mit Fieber höher 38,5°C, trockener Reizhusten, Kopf-,Hals-, Muskel- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit und manchmal Übelkeit und Erbrechen.

Komplikationen einer Grippeerkrankung wie eine Lungen- oder Herzmuskelentzündungen sind möglich. Treten derartige Beschwerden auf, sollten sie sofort Ihren Arzt aufsuchen.

Mit zunehmendem Alter verliert das Immunsystem an Leistungskraft. Zusätzlich können Vorerkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislaufbeschwerden von Verlauf von Infektionskrankheiten ungünstig beeinflussen. Das bedeutet, dass das Abwehrsystem älterer Menschen Erreger häufig nicht so gut bekämpfen kann. Dies hat zur Folge, dass bei ihnen die saisonale Grippe (Influenza) stärker verläuft, länger anhält oder mit schweren, teils lebensbedrohlichen Komplikationen wie einer Lungenentzündung einhergehen kann.

Insbesondere ältere Menschen oder Menschen mit chronischen Erkrankungen sollten sich daher jedes Jahr gegen die saisonale Grippe impfen lassen.

Die Impfung können sie ab sofort kostenfrei in unserer Praxis durchführen lassen. Für Rückfragen stehen Ihnen die Ärzte und das Personal unserer Praxis jederzeit zur Verfügung.


                  mit freundlichen Grüßen

                               Dres. med. M. Mittendorfer / S. Butz / S. Knöll / P. Fieweger



Ertingen am 08.09.2019

Neue Mitarbeiterin - Frau Julia Arutjunjan!

Es freut uns Ihnen mitzuteilen, dass unser Team seit dem 01.09.2019 um Julia Arutjunjan als Auszubildende zur medizinischen Fachangestellten verstärkt wird.

In einer Zeit, in der es immer schwieriger wird medizinisches Fachpersonal zu finden, freut es uns besonders, dass wir mit Frau Arutjunjan eine Mitarbeiterin mit viel Lebenserfahrung für unsere Praxis begeistern und gewinnen konnten. Frau Arutjunjan wird in unserer Praxis die vollumfängliche Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten absolvieren.

Frau Arutjunjan bringt viel Erfahrung aus dem Bereich Einzelhandel und somit im Umgang mit Menschen in unsere Praxis mit.

Wir wünschen Frau Arutjunjan in ihrem neuen Wirkungskreis einen guten und erfolgreichen Start.


                             Dr. med. univ. Michael Mittendorfer                           Dr. med. Sebeastian Butz

Ertingen am 24.06.2019

Organspende

Fast 50 Jahre ist es her, dass Ärzte erstmals einem Menschen erfolgreich ein durchblutetes Organ transplantiert haben. Noch heute umgibt die Transplantationsmedizin der Nimbus medizinischer Großtaten. Die Realität ist indes einen großen Schritt weiter. In Deutschland werden jedes Jahr tausende Organverpflanzungen vorgenommen (3305 im Jahr 2002) - und diese zählen mittlerweile zum Routinerepertoire der medizinischen Behandlungsmöglichkeiten.

Dabei ist es wichtig, dass Organe nur sogenannten hirntoten Menschen entnommen werden (Ausnahme Lebendorganspende von z.B. Ehepartnern). Wird das Hirn nur wenige Minuten lang nicht mit Blut- und Sauerstoff versorgt, sind die Hirnfunktionen unwiederbringlich verloren. trotz künstlicher Beatmung und aufrechterhaltener Herztätigkeit ist die Hirntätigkeit für immer erloschen. Diesen endgültigen, nicht behebbaren Ausfall der gesamten Hirnfunktion bezeichnet man als Hirntod.

Durch verschiedene Untersuchungen lässt sich der Hirntod zweifelsfrei feststellen. Die Organentnahme darf erst erfolgen, wenn der endgültige Hirntod von zwei dafür qualifizierten Ärzten die den Organspender unabhängig voneinander untersucht haben, nachgewiesen wurde. Damit ein Interessenkonflikt ausgeschlossen ist, dürfen diese Ärzte auch nicht an der Organentnahme oder Transplantation beteiligt sein.

Die schwierige Frage, zum schmerzlichsten Zeitpunkt für die unglückliche Familie rettet jedes Jahr tausende Leben in Deutschland und Europa. 

Es ist daher wichtig sich zu Lebzeiten über diese Frage Gedanken zu machen und seinen Angehörigen diese Entscheidung für den Fall der Fälle abzunehmen. Es gibt prinzipiell keine Altersgrenze für die Organspende, die Niere eines 70 jährigen kann für einen anderen Menschen wieder ein fast normales Leben bedeutend.

Sprechen Sie uns an. Gerne stellen wir auch einen Organspendeausweis aus  oder beantworten Ihre Fragen in einem persönlichen Gespräch.

mit freundlichen Grüßen

                      Ihr Praxisteam


Ertingen am 08.04.2019

 

 


Gesundheitsuntersuchung

Am 29.03.2019 hat der Bewertungsausschuss die Gesundheitsuntersuchung für Erwachsene zum 01.04.2019 wie folgt neu geregelt:

- Versicherte ab dem 35. Lebensjahr haben nur noch alle 3 Jahre Anspruch auf die Untersuchung

- Versicherte ab dem 18. Lebensjahr können einmal zwischen dem 18. - 35. Lebensjahr eine Gesundheitsuntersuchung in   

   Anspruch nehmen

- Das 3 Jahres Intervall ist sofort umzusetzen

- An Blutwerten sind, wie gehabt, nach wie vor nur Gesamtcholesterin & Glucose als Kassenleistung bestimmbar. Alle 

   weiteren Werte sind individuelle Gesundheitseigenleistungen (IGEL) und somit selbst zu bezahlen.

Selbst Ihr Auto muss 2 jährlich dem TÜV vorgeführt werden! Wir finden diese Entscheidung im Rahmen der Vorsorge völlig inakzeptabel.

Unabhängig davon können glücklicherweise alle Patienten entsprechend ihrer HZV Verträge in der hausarztzentrierten Versorgung weiterhin die Gesundheitsuntersuchung mit deutlich umfangreicherem Inhalt (z.B. 20 Laborwerte anstatt nur 2) jährlich bis 2 jährlich wahrnehmen.

Sollten Sie noch nicht an der hausarztzentrierten Versorgung teilnehmen ist dies eine gute Gelegenheit sich einzuschreiben. Unser Personal informiert Sie gerne über die Vorteile der hausarztzentrierten Versorgung. Sprechen Sie uns an.

           mit freundlichen Grüßen

                        Dres. M. Mittendorfer / S. Butz

Ertingen am 05.03.2019


Qualität ist kein Zufall!

Sie erwarten eine fachlich gute Behandlung und eine einfühlsame Betreuung von uns. Sie möchten umfassend beraten werden und ausreichend Zeit für Fragen haben. Reibungslose Abläufe - auch hinter den Kulissen - engagierte Ärztinnen und Ärzte sowie gut geschultes Praxispersonal ermöglichen die Behandlungsqualität, die wir Ihnen bieten wollen. Deshalb betreiben wir Qualitätsmanagement.

Dafür sind wir freiwillig  einen Schritt weitergegangen als der Gesetzgeber es fordert. Unsere Praxis ist nach dem Qualitätsmanagement-System QEP - Qualität und Entwicklung in Praxen - zertifiziert. Das bedeutet, dass wir unsere Abläufe und unsere Arbeit regelmäßig von externen Profis überprüfen lassen. Dies hilft uns, noch besser zu werden, um Ihren Erwartungen zu entsprechen.

Die Anforderungen an eine Praxis sind sehr umfangreich. Hygiene, Notfallmanagement und Datenschutz sind von großer Bedeutung. Ebenso die Sicherheit der Patienten und der Mitarbeiter. Bei der externen Visitation durch die DEKRA konnten wir von 256 möglichen Nachweisen 255 Nachweise erfolgreich erreichen. Damit hat unsere Praxis ein QM System auf einem sehr hohen Niveau aufgebaut und wirksam in den Praxisalltag integriert.

Es freut uns, mit der Etablierung dieses Qualitätsstandards, die heimatnahe medizinische Versorgung, auch auf dem Land, auf höchstem Qualitätsniveau sicherstellen zu können.


            mit freundlichen Grüßen

                                Ihr Praxisteam

Ertingen am 21.02.2019


Elastographie

Im Januar 2019 konnten wir erfreulicherweise die Elastographie als neue Untersuchungsmethode in der Praxis etablieren. Bei der Elastographie handelt es sich um ein neueres Ultraschallverfahren, welches unter anderem zum Nachweis von bösartigen Erkrankungen bei verdächtigen Schilddrüsenknoten eingesetzt werden kann. Das Funktionsprinzip der Ultraschall-Elastographie beruht auf dem Nachweis einer Elastizitätsveränderung des Gewebes, die primär auf eine neoplastische Veränderung (krebsbedingte Neubildungen) hinweisen kann. Mit Hilfe der Elastizitätsuntersuchung werden die sich unterscheidenden mechanischen Härtegrade differenziert.

Es freut uns, mit Etablierung dieser Methode, die heimatnahe medizinische Versorgung am Puls der Zeit weiter ausbauen zu können.

mit freundlichen Grüßen

                             Ihr Praxisteam

 

Ertingen am 21.02.2019

Notfallpraxen

Krankheiten kennen keine Sprechzeiten: Handelt es sich um eine Erkrankung, mit der Sie normalerweise einen niedergelassenen Arzt in der Praxis aufsuchen würden, ist am Abend, dem Wochenende oder Feiertagen der ärztliche Bereitschaftsdienst oder Notdienst zuständig. Sie können die bundesweiten Notfallpraxen während der Öffnungszeiten ohne vorherige Anmeldung direkt aufsuchen. Telefonisch erreichen Sie den Notfalldienst bundesweit unter der Rufnummern 116 117.

In den meisten Fällen sind die Bereitschaftsdienstpraxen direkt an Krankenhäusern angesiedelt. Sie kümmern sich darum, dass Patienten in dringenden medizinischen Fällen auch außerhalb der regulären Sprechzeiten ambulant behandelt werden.  Im Fall, dass sie nicht in die Notfallpraxis kommen können, gibt es auch eine Fahrbereitschaft um Ihnen direkt zuhause helfen zu können.

WICHTIG: Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist nicht zu verwechseln mit dem Rettungsdienst, der in lebensbedrohlichen Fällen Hilfe leistet. Bei Notfällen, zum Beispiel Ohnmacht, Herzinfarkt, akuten Blutungen und Vergiftungen, alarmieren Sie bitte sofort den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112.

Als Patient können Sie frei wählen, welche Notfallpraxis Sie in Ihrer Umgebung in Anspruch nehmen wollen. Die nächste Notfallpraxis von Ertingen aus befindet sich am Kreiskrankenhaus Bad Saulgau - Gänsbühl 1.

               mit freundlichen Grüßen

                             Ihr Praxisteam

Ertingen am 03.01.2018

Befugnis zur Weiterbildung in der Allgemeinmedizin (WBO 2006)

Als breit aufgestellte Facharztpraxis für Allgemeinmedizin wollen wir uns als Bindeglied zwischen der wissenschaftlich fokussierten Ausbildung junger Kollegen an der Universität sowie der stationären Versorgung im Krankenhaus und der breiten ambulanten hausärztlichen Versorgung sehen. Den Großteil der medizinischen Versorgung, in Deutschland, leisten niedergelassene Ärzte - und hier vor allem Fachärzte für Allgemeinmedizin. Trotzdem findet das Studium und die Ausbildung zum überwiegenden Teil nur in universitären und stationären Einrichtungen statt.

Der spannendste, fachlich breiteste, aber auch der herausforderndste Teil der Medizin ist sicherlich die Allgemeinmedizin. Der allgemeinmedizinische Fachbereich umfasst die gesamte medizinische Grundversorgung in der Akut-, Notfall- und auch Langzeitversorgung. Auch Bereich wie Prävention, Gesundheitsförderung und Rehabilitation sind dem Facharzt für Allgemeinmedizin vorbehalten. 

Im Gegensatz zu hochspezialisierten klinischen Fächern steht im Zentrum der hausärztlichen Arbeitsweise ein ganzheitlicher Ansatz, bei dem alle Aspekte des individuellen kranken Menschen unter Miteinbeziehung wissenschaftlicher Studien Berücksichtigung finden.

Eine wirksame allgemeinmedizinische Lehre und Ausbildung findet daher nur in den vertragsärztlichen Facharztpraxen für Allgemeinmedizin durch Lehrbeauftragte und Lehrärzte statt. Am 13.12.2018 haben wir vom Vorstand der Bezirksärztekammer Südwürttemberg die vollumfängliche Weiterbildungsermächtigung über 24 Monate zugesprochen bekommen. Somit dürfen wir nunmehr neben der studentischen Ausbildung auch die komplette ambulante Weiterbildung von Jungärzten durchführen.

Durch unsere Teilnahme an der Aus- und Weiterbildung von Jungärzten wollen wir aktiv gegen die Vorurteile die zum Landärztemangel beigetragen haben vorgehen und jungen Kollegen aktiv die "Angst" vor der Allgemeinmedizin nehmen. Wir hoffen dadurch schon früh ein Interesse der Jungmediziner am Landarztdasein zu wecken, und vielleicht so unseren Teil zur Verbesserung der medizinischen Versorgung auf dem Land beizutragen. 

                   mit freundlichen Grüßen

                                     Dres. M. Mittendorfer /  S. Butz

 

Ertingen am 19.12.2018

Energiebilanz 2014-2018

Es freut uns Ihnen heute die Energiebilanz unserer Praxis vorzustellen. Durch konsequenten Umstieg auf energiefreundliche Elektrogeräte (LED Beleuchtung, neue Kühlgeräte für Medikamente, neue Ultraschallgeräte, neue Computeranlage, etc...) konnten wir seit 2014 kontinuierlich eine massive Einsparung an Elektrizität und damit eine deutliche Reduktion unseres ökologischen Fußabdrucks erreichen. Auch beziehen wir unseren Strom zu 100% aus regionaler, erneuerbarer Wasserkraft.

Verbrauchte die Praxis 2014 noch ca. 7348kwH Strom im Jahr reduzierte sich der Stromverbrauch auf 4927kwH in 2017. Durch Austausch von Geräten Mitte 2017 war eine weitere Reduktion um weitere knapp 400kwH auf 4533kwH 2018 möglich.

Wir hoffen damit einen kleinen Beitrag zum Erhalt unserer Umwelt zu leisten. 

                     mit freundlichen Grüßen

                                              Ihr Praxisteam


Ertingen am 07.10.2018


Akademische Lehrpraxis der Universität Ulm

Als breit aufgestellte Facharztpraxis für Allgemeinmedizin wollen wir uns als Bindeglied zwischen der wissenschaftlich fokussierten Ausbildung junger Kollegen an der Universität und der breiten ambulanten hausärztlichen Versorgung sehen. Den Großteil der medizinischen Versorgung, in Deutschland, leisten niedergelassene Ärzte - und hier vor allem Fachärzte für Allgemeinmedizin. Trotzdem findet das Studium zum überwiegenden Teil nur in universitären Einrichtungen statt.

Der spannendste, fachlich breiteste, aber auch der herausforderndste Teil der Medizin ist sicherlich die Allgemeinmedizin. Der allgemeinmedizinische Fachbereich umfasst die gesamte medizinische Grundversorgung in der Akut-, Notfall- und auch Langzeitversorgung. Auch Bereich wie Prävention, Gesundheitsförderung und Rehabilitation sind dem Facharzt für Allgemeinmedizin vorbehalten. 

Im Gegensatz zu hochspezialisierten klinischen Fächern steht im Zentrum der hausärztlichen Arbeitsweise ein ganzheitlicher Ansatz, bei dem alle Aspekte des individuellen kranken Menschen unter Miteinbeziehung wissenschaftlicher Studien Berücksichtigung finden.

Eine wirksame allgemeinmedizinische Lehre findet daher nur in der vertragsärztlichen Facharztpraxen für Allgemeinmedizin durch Lehrbeauftragte und Lehrärzte statt, z.b. in Form von mindestens zweiwöchigen obligatorischen Blockpraktika mit definierter Struktur. Nur in der Praxis können Studenten Gründe für die Primäranspruchnahme und ambulante Betreuungsstrategien kennenlernen.

Durch unsere Teilnahme an der Ausbildung von Studenten wollen wir aktiv gegen die Vorurteile die zum Landärztemangel beigetragen haben vorgehen und jungen Kollegen aktiv die "Angst" vor der Allgemeinmedizin nehmen. Wir hoffen dadurch schon früh ein Interesse der Praktikanten am Landarztdasein zu wecken, und vielleicht so unseren Teil zur Verbesserung der medizinischen Versorgung auf dem Land beizutragen. 

                   mit freundlichen Grüßen

                                     Dres. M. Mittendorfer /  S. Butz

Ertingen am 29.09.2018

Eine Grippe ist keine Erkältung!

Was ist eigentlich eine saisonale Grippe und was ist eine Erkältung? Auch wenn sich die Symptome auf den ersten Blick ähneln und wir umgangssprachlich schon bei einem Schnupfen von "Grippe" reden: Eine Grippe (Influenza) und eine Erkältung (Schnupfen, grippaler Infekt) sind ganz verschiedene Erkrankungen.

Wichtig zu wissen: Die Grippe ist eine viel ernstere Erkrankung als eine Erkältung. Die durch Influenzieren verursachte Grippe dauert in unkomplizierten Fällen fünf bis sieben Tage und geht mit deutlich schwereren Krankheitszeichen einher.

Typische Symptome sind plötzlich auftretender Krankheitsbeginn mit Fieber höher 38,5°C, trockener Reizhusten, Kopf-,Hals-, Muskel- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit und manchmal Übelkeit und Erbrechen.

Komplikationen einer Grippeerkrankung wie eine Lungen- oder Herzmuskelentzündungen sind möglich. Treten derartige Beschwerden auf, sollten sie sofort Ihren Arzt aufsuchen.

Mit zunehmendem Alter verliert das Immunsystem an Leistungskraft. Zusätzlich können Vorerkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislaufbeschwerden von Verlauf von Infektionskrankheiten ungünstig beeinflussen. Das bedeutet, dass das Abwehrsystem älterer Menschen Erreger häufig nicht so gut bekämpfen kann. Dies hat zur Folge, dass bei ihnen die saisonale Grippe (Influenza) stärker verläuft, länger anhält oder mit schweren, teils lebensbedrohlichen Komplikationen wie einer Lungenentzündung einhergehen kann.

Insbesondere ältere Menschen oder Menschen mit chronischen Erkrankungen sollten sich daher jedes Jahr gegen die saisonale Grippe impfen lassen.

Die Impfung können ab sofort sie kostenfrei in unserer Praxis durchführen lassen. Für Rückfragen stehen Ihnen die Ärzte und das Personal unserer Praxis jederzeit zur Verfügung.


                  mit freundlichen Grüßen

 

                               Dres. med. M. Mittendorfer / S. Butz / S. Knöll / P. Fieweger


Ertingen am 26.08.2018

Hausarzt zentrierte Versorgung - Zukunft der hausärztlichen Versorgung im ländlichen Bereich. 

 

Sicher haben auch Sie schon von den Hausarztverträgen gehört, die inzwischen für uns und viele anderen Hausarztpraxen in Baden-Württemberg ein wichtiges Standbein darstellen. Die Hausarztverträge stärken die Position des Hausarztes, des Praxispersonals und des Praxisstandorts und die Vergütung sowie der bürokratische Aufwand werden an die Bedürfnisse der Hausarztpraxis angepasst.

Als Ihre Hausarztpraxis appellieren wir daher an Sie:

"Schenken Sie uns Ihr Vertrauen und schreiben Sie sich in den Hausarztvertrag Ihrer Krankenkasse ein!"

Doch nicht nur wir als Praxis profitieren durch Ihre Teilnahme. Das eigentliche Ziel der Hausarztverträge liegt darin, die Interessen der Patienten und Ärzte zu verbinden und dem Hausarzt wieder seine alte Rolle als Lotse durch das Gesundheitswesen und Partner und Berater seiner Patienten zukommen zu lassen. Neben einer verbesserten Versorgung wird zudem dem sich stetig anbahnenden Hausärztemangel entgegengewirkt und Ihnen somit ermöglicht, auch weiterhin einen wohnortnahen Hausarzt in Anspruch nehmen zu können.

Teilnahmevoraussetzungen für Sie als Patient:

Als Patient binden Sie sich für mindestens 12 Monate an unsere Praxis, wobei ein Arztwechsel natürlich dennoch möglich ist. Facharztbesuche erfolgen nur auf Überweisung (Ausnahme: Besuche beim Augenarzt, Gynäkologen, Kinderarzt und Notfälle). Im Vertretungsfall bitten wir den von uns genannten HZV Vertreterarzt aufzusuchen. Die Teilnahme ist für Sie als Patient selbstverständlich kostenlos und freiwillig.

Vorteile der Hausarztverträge für Sie als Patient:

Die praktischen Vorteile des Hausarztmodells für Sie als Patienten unterscheiden sich im Detail von Kasse zu Kasse. Allen gemein ist jedoch das engere Verhältnis zu Ihrem Hausarzt, da alle Befunde, Therapien und verordneten Medikamente in einem ersten Schritt bei ihm zusammenlaufen (Verpflichtung der anderen Fachrichtungen Briefe zu übersenden! - normaler Weise ist ein Brief nicht verpflichtend auszufertigen und es wird leider zunehmend darauf verzichtet). Dass die Hausarztzentrierte Versorgung von Vorteil für jeden einzelnen Patienten ist, zeigt eine aktuelle Evaluation der HZV durch die Universitäten Frankfurt und Heidelberg. Laut dieser konnten durch die intensivere Behandlung durch den Hausarzt 4500 Krankenhausaufenthalte vermieden werden.

Weiterhin haben Sie Anspruch auf Sprechstunden außerhalb der Arbeitszeit (vor 9 Uhr oder nach 18 Uhr) für Berufstätige, je nach Kasse können Sie zudem zusätzliche Gesundheits-Check-ups in Anspruch nehmen und häufig entfällt die Medikamentenzuzahlung, wenn Ihr Hausarzt Ihnen rabattierte Medikamente verschreibt.

All Ihre Vorteile durch eine Teilnahme am Hausarztprogramm können Sie jederzeit auch in der HZV Informationsbroschüre für Patienten nachlesen. Gerne beantworten wir Ihnen weitere Fragen jederzeit in einem persönlichen Gespräch, in dem wir auch auf die genauen Vertragskonditionen Ihrer Krankenkasse eingehen können.

 

                 Wir danken für Ihr Vetrauen

                           Dres. Mittendorfer / Butz

Ertingen am 12.06.2018

Faktencheck

Anbei einige Fakten zur ärztlichen Versorgung in Baden-Württemberg (Quelle KV BW)

- 22.219 niedergelassene Ärzte & Psychotherapeuten sind in Baden - Württemberg tätig (Stand 1.1.18)

- davon sind nur 7.127 Hausärzte

- 282.000 Arbeitsplätze werden im ambulanten Gesundheitswesen gesichert (ohne Krankenhäuser)

- 70.640.801 ambulante Versorgungen fanden in Baden - Württemberg 2017 statt (ohne Krankenhäuser)

- 97 % aller Arztbehandlungen in Baden - Württemberg finden ambulant in den Praxen der niedergelassenen Ärzte statt

- Ein Hausarzt in Baden - Württemberg ist im Schnitt für 1537 Einwohner verantwortlich

- über 36% der Hausärzte sind über 60 Jahre alt (Stand 2016)

- Ein Hausarzt in Baden Württemberg arbeitet im Schnitt 53,1 Stunden, am Land deutlich mehr als in der Stadt.

- 2016 wurden pro Patient 531,62€ in der gesetzlichen KV für ärztliche Leistungen ausgegeben

- 2016 wurden pro Patient 690,84€ in der gesetzlichen KV für Arzneimittel und Heil- sowie Hilfsmittel ausgegeben

- Der medizinische Fortschritt und die exzellente ärztliche und psychotherapeutische Versorgung führen dazu, dass die Lebenserwartung in Deutschland steigt

- Baden Württemberg hat die höchste Lebenserwartung in Deutschland (Frauen 83,9 Jahre, Männer 79,4 Jahre - Stand 2016).

mit freundlichen Grüßen

                       Ihr Praxisteam

Ertingen am 03.05.2018

Protonenpumpenhemmer 

Wenn der Magen "drückt", kann eine Überproduktion von Magensäure der Auslöser sein. Dagegen werden häufig Protonenpumpenhemmer, im Folgenden Säureblocker genannt, eingesetzt. Hierzu gehören z.B die Wirkstoffe Omeprazol und Pantoprazol.

Jede ungewohnte Situation stellt eine Belastung für den Körper dar. Viele Patienten erhalten daher während eines Klinikaufenthaltes einen Säureblocker, der helfen soll, Schäden zu verhindern (sog. Stressprophylaxe). Nach der Klinikentlassung, zurück in gewohnter Umgebung, sind die Säureblocker dann häufig nicht mehr nötig. Die Weiterverordnung auf Kassenrezept ist dann nur möglich und nötig, wenn eine oder mehrere der folgenden Diagnosen auf Sie zutreffen:

- Helicobacter pylori Behandlung (in Kombination mit einem Antibiotikum)

- Magengeschwüre oder Entzündungen im Magen Darm Trakt bedingt durch gesteigerte Säurebildung

- Regelmäßige Einnahme bestimmter Schmerzmittel, vor allem wenn sie früher Nebenwirkungen hatten

Mögliche Probleme bei Säureblocker-Therapie:

Wie jedes Arzneimittel sollten ich Säureblocker mit Bedacht eingenommen werden. Die Nebenwirkungen reichen von unangenehme (Blähungen, Übelkeit, Verstopfung) bis risikoreich (Kalziummangel mit erhöhtem Risiko für Knochenbrüche, Vitamin B12 - oder Magnesiummangel, Krämpfe sowie erhöhtes Risiko für bakterielle Infektionen - insbesondere Diarrhö).

Darüber hinaus müssen auch mögliche Wechselwirkungen mit anderen gleichzeitig eingenommen Medikamenten dringlich beachtet werden, die beispielsweise zu einer Wirkungsabschwächung dieser Medikamente führen können.

Was Sie selbst tun können

Säureblocker behandeln nur das Beschwerdesymptom, jedoch nicht dessen Ursache. Gemeinsam mit uns sollten Sie besprechen, wie Sie mit den folgenden Maßnahmen Ihre Gesundheit stärken können:

- Achten Sie auf Ihre Ernährung und Ihren Körper: Scharfe Speisen, Alkohol und Nikotin reizen den Magen, Adipositas (Übergewicht) kann den Rückfluss von Magensäure begünstigen!

- Reduzieren Sie Ihren Alltagsstress: Keine Säureblockereinnahme zur Prophylaxe!

- Bei kurzfristigen Beschwerden wie Sodbrennen oder saurem Aufstoßen können freiverkäufliche Säureblocker oder Magensäurebinder eine schnelle wirksame Option sein. Fragen Sie hierzu Ihren Apotheker.


Wir hoffen wir konnten Ihnen einen kleinen Einblick in die Protonenpumpeninhibitoren verschaffen. Für Fragen stehen wir und unser Team Ihnen jederzeit zur Verfügung.

mit freundlichen Grüßen

                                     Ihr Praxisteam

Ertingen am 17.04.2018

Physiotherapie;

Da im aktuellen Bericht des BVA (Bundesversicherungsamt) an das Gesundheitsministerium auch die unkritische Verordnung von Physiotherapie kritisiert wurde, wollen wir Ihnen im Folgenden einige Informationen über die Verordnung von Physiotherapie zur Verfügung stellen:

Zu den gebräuchlichsten physiotherapeutischen Heilmitteln, die wir auf Kassenrezept verordnen können, zählen Krankengymnastik, manuelle Therapie und Lymphdrainage. Viele weitere Behandlungsmethoden wie z.B. Osteopathie, K-Taping oder Fußreflexzonenmassage sind keine Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse und können daher nur privat in Anspruch genommen werden, auch wenn diese manchmal von Physiotherapeuten als angeblich verordnungsfähige Leistungen beworben werden.

Bei der Verordnung von Physiotherapie muss eine behandlungsbedürftige Krankheit vorliegen, damit wir überhaupt eine Heilmittelverordnung ausstellen können. Wunschverordnungen sind grundsätzlich nicht möglich und sogar verboten. Auch sind Therapieempfehlungen des Physiotherapeuten nicht bindend, denn die Therapiehoheit liegt ausschließlich beim verordnenden Arzt, der für den Umfang der Verschreibung vollumfänglich persönlich haftet.

Bei den Heilmitteln, die Kassenleistung sind (siehe oben), schreibt der Gesetzgeber im Heilmittelkatalog genau vor, bei welchen Beschwerden welches Heilmittel wie oft und wie lange verordnet werden kann. Am stärksten eingeschränkt sind dabei die Verordnungen von manueller Therapie sowie von Massage.

Unbedingt beachtet werden sollte auch, dass ein Heilmittelrezept nur 14 Tage gültig ist, sofern kein anderer (spätere) Behandlungsbeginn auf dem Rezept vermerkt ist.

Auch besteht bei krankengymnastischen Übungen das Ziel u.a. im Erlernen von Eigenübungen, die Sie in ihrem häuslichen Umfeld durchführen können. Insbesondere zur Veränderung im Alltagsverhalten sollen sie angeregt werden. Grundsätzlich hilft körperliche Aktivität (z.B. Schwimmen, Radfahren, Sportvereine, Fitness- Studios) bei leichteren Störungen, um Ihre Gesundheit zu stärken.

Unabhängig davon bieten jedoch viele Krankenkassen zusätzliche präventive Leistungen (Übernahme von Rückenschule, Orthocard Training, Fitnesscenter Training, Ernährungsberatung, Kochkurse etc... ) kostenfrei oder kostenreduziert für Ihre Mitglieder an. Diese sind meist deutlich vielfältiger als die verordenbaren physiotherapeutischen Maßnahmen.

Da physiotherapeutische Heilmittel leider nur in der Nachsorge von Krankheiten verordnet werden können, greifen diese oft zu spät. Viel sinnvoller ist es Schäden vorzubeugen bevor diese entstehen. Nutzen Sie daher die Angebote ihrer Krankenkasse für Fitnesscenter Kostenübernahme, Orthocard Training oder ähnliches im Rahmen ihrer individuellen sportlichen Vorsorge. Gerne stellen wir entsprechende Präventivrezepte (Rezept für sozialen Beratungsdienst der Krankenkassen) aus um Ihnen die kostenfreie Beratung der Krankenkasse über die individiuellen, ihnen zustehenden Maßnahmen zu ermöglichen.


Wir hoffen wir konnten Ihnen etwas Einblick in die Verordnung von Heilmitteln ermöglichen. Für Rückfragen stehen wir ihnen jederzeit zur Verfügung.


                    mit freundlichen Grüßen

                                                  Ihr Praxisteam


Ertingen am 28.03.2018


Patienteninformation zum Datenschutz

(gesetzlich verpflichtende Mitteilung)


Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

der Schutz Ihrer personenbezogenenenen Daten ist uns wichtig. Nach der EU Datenschutz Grundverordnung in der deutschen Umsetzung sind wir verpflichtet, Sie darüber zu informieren, zu welchem Zweck unsere Praxis Daten erhebt, speichert oder weiterleitet. Der Information können Sie auch entnehmen, welche Rechte Sie in puncto Datenschutz haben.

  1. Verantwortlichkeit für die Datenverarbeitung

    Praxis am Krähbrunnen
    Krähbrunnenstraße 1 - 88521 Ertingen
    Telefon: 07371 96090 Fax: 07371 96091

    Sie erreichen die zuständige Datenschutzbeauftragte unserer Praxis

    Name: Sonja Diesch
    Anschrift: Krähbrunnenstraße 1 - 88521 Ertingen
    Telefon: 07371 96090 Fax: 07371 96091  
  2. Zweck der Datenverarbeitung: Die Datenverarbeitung erfolgt aufgrund gesetzlicher Vorgaben um den Behandlungsvertrag zwischen Ihnen und Ihrem Arzt und die damit verbundenen Pflichten zu erfüllen. Hierzu verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten, insbesondere Ihre Gesundheitsdaten. Dazu zählen Anamnesen, Diagnosen, Therapievorschläge und Befunde, die wir oder andere Ärzte erheben. Zu diesen Zwecken können uns auch andere Ärzte oder Psychotherapeuten, bei denen Sie in Behandlung sind, Daten zur Verfügung stellen (z.b. in Arztbriefen). Die Erhebung von Gesundheitsdaten ist Voraussetzung für Ihre Behandlung. Werden die notwendigen Informationen nicht bereitgestellt, kann eine sorgfältige Behandlung nicht erfolgen.
  3. Empfänger Ihrer Daten: Wir übermitteln Ihre personenbezogenen Daten nur dann an Dritte, wenn dies gesetzlich erlaubt ist oder Sie eingewilligt haben. Empfänger Ihrer personenbezogenen Daten können vor allem andere Ärzte / Psychotherapeuten, Kassenärztliche Vereinigungen, Krankenkassen, der Medizinische Dienst der Krankenversicherung, Ärztekammern und privatärztliche Verrechnungsstellen sein.
  4. Speichern Ihrer Daten: Wir bewahren Ihre personenbezogenen Daten nur solange auf, wie dies für die Durchführung der Behandlung erforderlich ist. Aufgrund rechtlicher Vorgaben sind wir dazu verpflichtet, diese Daten mindestens 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren. Nach anderen Vorschriften können sich längere Aufbewahrungsfristen ergeben, zum Beispiel 30 Jahre bei Röntgenaufzeichnungen laut Paragraf 28 Absatz 3 der Röntgenverordnung.
  5. Ihre Rechte: Sie haben das Recht, über die Sie betreffenden Personenbezogenen Daten Auskunft zu erhalten. Der dabei entstehende Arbeitsaufwand wird privat in Rechnung gestellt. Auch können Sie die Berichtigung unrichtiger Daten verlangen. Darüber hinaus steht Ihnen unter bestimmten Voraussetzungen das Recht auf Löschung von Daten, das Recht auf Einschränkung der Datenverarbeitung sowie das Recht auf Datenübertragbarkeit zu. Die Verarbeitung Ihrer Daten erfolgt auf Basis von gesetzlichen Regelungen. Nur in Ausnahmefällen benötigen wir Ihr Einverständnis. In diesen Fällen haben Sie das Recht, die Einwilligung für die zukünftige Verarbeitung zu widerrufen. Sie haben ferner das Recht, sich bei der zuständigen Aufsichtsbehörde für den Datenschutz zum Beschwerden, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten nicht rechtmäßig erfolgt. Die Anschrift der für uns zuständigen Aufsichtsbehörde lautet: Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Postfach 10 29 32 - 70025 StuttgartKönigsstraße 10a - 70173 Stuttgart Tel.: 0711 /615541-0
  6. Rechtliche Grundlagen: Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten ist Artikel 9 Absatz 2 lit. h) DSGVO in Verbindung mit Paragraf 22 Absatz 1 Nr. 1 lit. b) Bundesdatenschutzgesetz. Sollten Sie Fragen haben, können Sie gerne einen Termin mit unserer Datenschutzbeauftragten vereinbaren.                                  


Ihr Praxisteam



 

Ertingen am 22.02.2018

Husten eine Bagatelle?

Aufgrund der aktuellen Verordnungsrichtlinien der Kassenärztlichen Vereinigung müssen wir Sie leider über s.g. "geringfügige Erkrankungen" informieren. Auch wenn für Sie die Erkrankung tlw. massiv erscheint, erscheinen manche Erkrankungen für den Gesetzgeber als "geringfügig". In diesen Fällen sieht der Gesetzgeber keine Verordnung von Medikamenten vor. Dies betrifft momentan vor allem grippale Infekte und die Grippeinfektion. Wir möchten Ihnen hier einen Auszug aus der deutschen Apotheker Zeitung zitieren:

"Für Erwachsene dürfen keine verschreibungspflichtigen Arzneimittel bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten verordnet werden. Dies gilt für Schnupfenmittel, Schmerzmittel und Hustenmittel, aber nur dann, wenn es sich um geringfügige Gesundheitsstörungen handelt. Für eine banale Erkältung, die Kopfschmerzen verursacht, dürfte also kein Ibuprofen 600 oder verschreibungspflichtiges Ibuprofen 400 auf einem Kassenrezept verordnet werden; der Patient müsste vom Arzt auf das freiverkäufliche Ibuprofen 400 verwiesen werden.

Das Gleiche gilt für Codeintropfen oder -kapseln. Handelt es sich um eine einfache Erkältung oder einen grippalen Infekt, der mit einem trockenen Reizhusten einhergeht, ist die Verordnung von Codein für einen Erwachsenen zulasten der Krankenkasse nicht möglich. Verordnungsfähig ist Codein nur dann, wenn der Husten über eine Bagatellerkrankung hinausgeht, wenn etwa aufgrund einer Operation ein ständiges Husten unterdrückt werden muss, um die OP-Narbe nicht zu belasten, bei Rippenfrakturen oder bei einem Lungenkarzinom. "

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2011/daz-48-2011/husten-eine-bagatelle

Dies schließt daher die Verordnung auf Kassenrezept bei grippalen Infekten aus. Es mag durchaus sein, dass diese Medikamente wie Codeintropfen oder NAC bei anderen Erkrankungen verordnungsfähig sind, aber leider eben nicht bei grippalen Infekten.

Wir sind jedoch stets bemüht die kostengünstigste Variante für sie zu verordnen. Im Fall von Grippemedikamenten ist dies Paracetamol um ca. 1€ und ggf. Codeintropfen um ca. 12€. Auf Kassenrezept würden sie bei Ibuflam 600mg und Codeintropfen je 5€ Zuzahlung haben (insgesamt also 10€) und somit nur geringfügig weniger bezahlen als mit einem Privatrezept.

mit freundlichen Grüßen

                                        Ihr Praxisteam

 

Ertingen am 01.02.2018

Energiebilanz 2014-2018

Es freut uns Ihnen heute die Energiebilanz unserer Praxis vorzustellen. Durch konsequenten Umstieg auf energiefreundliche Elektrogeräte (LED Beleuchtung, neue Kühlgeräte für Medikamente, neue Ultraschallgeräte, neue Computeranlage, etc...) konnten wir seit 2014 kontinuierlich eine massive Einsparung an Elektrizität und damit eine deutliche Reduktion unseres ökologischen Fußabdrucks erreichen. Auch beziehen wir unseren Strom zu 100% aus regionaler, erneuerbarer Wasserkraft.

Verbrauchte die Praxis 2014 noch ca. 7348kwH Strom im Jahr reduzierte sich der Stromverbrauch auf 4927kwH in 2017. Durch Austausch von Geräten Mitte 2017 ist hier noch eine weitere Reduktion des Stromverbrauches für 2018 zu erwarten.

Wir hoffen damit einen kleinen Beitrag zum Erhalt unserer Umwelt zu leisten.

                     mit freundlichen Grüßen

                                              Ihr Praxisteam

 

 

 

Ertingen am 07.01.2018

Nehme ich zu viele Medikamente ein?

Richtig eingesetzt helfen Medikamente, Krankheiten vorzubeugen, Beschwerden zu lindern und Krankheiten zu heilen. Wer aber wegen vieler Beschwerden dauerhaft behandelt wird, muss oft eine Menge Tabletten schlucken. In der Fachsprache heißt dies Multimedikation oder Polypharmazie. Problematisch ist dabei, dass mit steigender Anzahl der eingenommenen Medikamente auch mehr unerwünschte Wirkungen auftreten.

Dabei gibt es viele Ursachen von Multimedikation:

- Man leidet an mehreren Erkrankungen, die dauerhaft mit Medikamenten behandelt werden müssen.

- Im Lauf der Jahre kommen neue Medikamente hinzu, aber die "alten" werden nicht reduziert.

- Erfolglose Behandlungen werden nicht beendet.

- Ein Patient wird von mehreren Ärzten behandelt. Diese wissen nicht oder nur unzureichend von der Medikation des
   anderen Arztes.

- Man nimmt selbstständig Medikamente ein, die frei verkäuflich sind.

- Häufig meinen Arzt und Patient, dass jede gesundheitliche Störung mit Arzneimittel behandelt werden muss. Viele
   Beschwerden sind jedoch nur vorübergehend und benötigen keine Medikamente.

Die regelmäßige und korrekte Einnahme von Medikamenten ist für eine erfolgreiche Behandlung von Beschwerden und Erkrankungen entscheidend. Oft ist dies jedoch nicht einfach. Wer viele Medikamente anwendet verliert schneller den Überblick über das richtige Medikament und die richtige Dosierung zur richtigen Zeit.

Mit jedem Medikament steigt jedoch das Risiko auf Nebenwirkungen und Wechselwirkungen.

Jedoch ist die Einnahme von Medikamenten nicht immer vermeidbar, aber manchmal sind einige unnötig. Sie sollten daher ihren Hausarzt als Hauptansprechpartner bei allen Fragen zu Arzneimitteln konsultieren. Vereinbaren sie ggf. einen gesonderten Termin in der Praxis, zu dem Sie alle Arzneimittel, auch die selbst gekauften, und Packungsbeilagen von zuhause mitbringen. Oft ist es sinnvoll einmal jährlich den Medikationsplan zu überprüfen oder zu erstellen. Diesen sollten sie auch zu anderen Fachärzten mitbringen -sodass diese wissen, was sie einnehmen.

Fragen Sie uns auch ruhig, ob Sie wirklich noch alle Medikamente brauchen. Gegebenenfalls finden sich auch auf Ihrem Medikationsplan bereits Medikamente, die man bedenkenlos absetzen kann. Setzen Sie jedoch bitte keine Medikamente ohne Rücksprache mit uns selbst ab.

Zuallerletzt muss man auf jeden fall bedenken, dass nicht jede gesundheitliche Störung mit Medikamenten behandelt werden muss. Oft hören Beschwerden ohne Behandlung von alleine wieder auf oder lassen sich anders lindern. Besprechen Sie mit uns, ob Sie einfach abwarten können oder ob beispielsweise Bewegung oder eine andere Maßnahme hilft!

                          Wir hoffen Sie hatten einen angenehmen Start ins neue Jahr

                                           mit freundlichen Grüßen

                                                          Ihr Praxisteam

 

Ertingen am 04.10.2017

Eine Grippe ist keine Erkältung!

Was ist eigentlich eine saisonale Grippe und was ist eine Erkältung? Auch wenn sich die Symptome auf den ersten Blick ähneln und wir umgangssprachlich schon bei einem Schnupfen von "Grippe" reden: Eine Grippe (Influenza) und eine Erkältung (Schnupfen, grippaler Infekt) sind ganz verschiedene Erkrankungen.

Wichtig zu wissen: Die Grippe ist eine viel ernstere Erkrankung als eine Erkältung. Die durch Influenzieren verursachte Grippe dauert in unkomplizierten Fällen fünf bis sieben Tage und geht mit deutlich schwereren Krankheitszeichen einher.

Typische Symptome sind plötzlich auftretender Krankheitsbeginn mit Fieber höher 38,5°C, trockener Reizhusten, Kopf-,Hals-, Muskel- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit und manchmal Übelkeit und Erbrechen.

Komplikationen einer Grippeerkrankung wie eine Lungen- oder Herzmuskelentzündungen sind möglich. Treten derartige Beschwerden auf, sollten sie sofort Ihren Arzt aufsuchen.

Mit zunehmendem Alter verliert das Immunsystem an Leistungskraft. Zusätzlich können Vorerkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislaufbeschwerden von Verlauf von Infektionskrankheiten ungünstig beeinflussen. Das bedeutet, dass das Abwehrsystem älterer Menschen Erreger häufig nicht so gut bekämpfen kann. Dies hat zur Folge, dass bei ihnen die saisonale Grippe (Influenza) stärker verläuft, länger anhält oder mit schweren, teils lebensbedrohlichen Komplikationen wie einer Lungenentzündung einhergehen kann.

Insbesondere ältere Menschen oder Menschen mit chronischen Erkrankungen sollten sich daher jedes Jahr gegen die saisonale Grippe impfen lassen.

Die Impfung können sie kostenfrei in unserer Praxis durchführen lassen. Für Rückfragen stehen Ihnen die Ärzte und das Personal unserer Praxis jederzeit zur Verfügung.


                  mit freundlichen Grüßen

                               Dres. med. M. Mittendorfer / S. Butz / S. Knöll / P. Fieweger




Ertingen am  02.06.2017 

Liebe Patientinnen, liebe Patienten;

Hautkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland: Jedes Jahr erkranken mehr als 230.000 Menschen neu an Hautkrebs, etwa 28.000 davon an der besonders gefährlichen Form des "schwarzen" Hautkrebses (malignes Melanom). Frühzeitig erkannt, ist Hautkrebs aber sehr gut heilbar.

Ab dem Alter von 35 Jahren (HZV ab 20 Jahren) haben Sie deshalb als gesetzlich Krankenversicherter alle zwei Jahre Anspruch auf einen kostenlosen Hautkrebs-Check bei einem dafür qualifizierten Hausarzt. 

Bei dieser Untersuchung geht es darum, Hautkrebs möglichst früh zu entdecken. Denn gerade der schwarze Hautkrebs wächst schnell und bildet schon sehr früh Tochtergeschwülste in anderen Organen (Metastasen).

In unserer Praxis sind alle Ärzte, entsprechend den Voraussetzungen der kassenärztlichen Vereinigung durch zusätzliche Weiterbildungen, für diese Untersuchung qualifiziert. Gerne können wir diese Untersuchung auch mit ihrer Gesundheitsuntersuchung verbinden. Die Untersuchungen sind für Sie völlig kostenfrei.

Nutzen Sie diese Möglichkeit: Sprechen Sie uns an - oder vereinbaren Sie einfach einen Termin!

                                        mit freundlichen Grüßen

                                                                        Ihr Praxisteam


Ertingen am 23.04.2017

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,


Bei vielen Arzneimitteln gibt es Medikamente von unterschiedlichen Herstellern, die zwar alle den gleichen Wirkstoff enthalten, aber unterschiedlich heißen können. Bei der Ausstellung eines Rezeptes, schreiben wir den Namen des Arzneimittels oder nur den Wirkstoff auf das Rezept.

Neben der Zeile mit dem Medikamentennamen/-wirkstoff befindet sich das sogenannte "aut idem" Feld. Der Begriff "aut idem" ist ein lateinischer Fachausdruck und bedeutet "oder das Gleiche". Wenn hier kein Kreuz gesetzt ist, erlaubt dies dem Apotheker, Ihnen ein Arzneimittel mit dem gleichen Wirkstoff, aber eventuell mit einem anderen Namen abzugeben - das jedoch preisgünstiger ist.

Damit sollen Kosten im Gesundheitswesen eingespart werden, da es teilweise deutliche Preisunterschiede zwischen den Herstellern und den einzelnen Medikamenten gibt. Die Krankenkassen schließen auch Rabattverträge mit einzelnen Herstellern ab, so dass der Name eines Medikamentes mit dem gleichen Wirkstoff unterschiedlich sein kann, je nach dem bei welcher Kasse man versichert ist. Auch aus diesem Grund ist am neuen bundeseinheitlichen Medikamentenplan der Wirkstoff des Medikamentes noch vor dessen Handelsbezeichnung vermerkt - um für Sie übersichtlich Verwechslungen zu verhindern.

Nur in medizinisch begründeten Einzelfällen dürfen wir, wenn aus medizinischen Gründen ein spzielles Medikament eingenommen werden muss (z.b. Schilddrüsenmedikamente, Epilepsiemedikamente,.... bei denen Verwechslungen aufgrund des falschen Namens fatale Folgen haben können!) den Austausch ausschließen. Sie erhalten dann vom Apotheker genau das verordnete Medikament.

Sollten Sie trotzdem aus einem individuellen Grund ein Arzneimittel einer speziellen Firma bevorzugen, gibt es seit 2011 die Möglichkeit, Ihr Wunscharzneimittel mit dem verordneten Wirkstoff in der Apotheke zu erhalten. Hier müssen sie jedoch den gesamten Apothekenverkaufspreis bezahlen (Privatabgabepreis). Sie erhalten für die Abrechnung mit Ihrer Krankenkasse eine Kopie des Rezeptes (Privatrezept) sowie einen Nachweis für den bezahlten Betrag. Mit diesen Belegen können Sie bei Ihrer Krankenkasse einen Teil der Kosten zurückfordern. Dabei ist jedoch zu beachten, dass der erstattete Betrag sehr gering ausfallen kann. Sie sollten sich daher vorher über die Erstattungsbeträge informieren.

mit freundlichen Grüßen

Dres. M. Mittendorfer / S. Latanowicz / S. Knöll


 

Ertingen am 21.2.2017

Liebe Patientinnen, liebe Patienten;

Bei Ihnen wurden erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin) festgestellt. Dieser Wert kann schwanken und steigt mit zunehmendem Lebensalter an.

Zwar haben Sie dadurch zunächst keine Beschwerden, über Jahre hinweg kann es jedoch zur Verengung von Blutgefäßen (Arteriosklerose) kommen - insbesondere wenn weitere Krankheiten wie Bluthochdruck oder Diabetes vorliegen.

In Folge können Herz Kreislauf Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfälle auftreten, wenn es zu einem vollständigen Verschluss eines Blutgefäßes  kommt.

Sie können selbst Ihre Blutfette senken, indem Sie auf gesunde Ernährung, Körpergewicht und Bewegung achten, gegebenenfalls das Rauchen auf geben und dadurch Ihr Risiko für Herz Kreislauf Erkrankungen verringern. Auch über Medikamente kann man die Blutfette senken.

Allerdings sind blutfettsenkende Mittel als Kassenleistung erst verordenbar bei Patienten:


- die eine nachgewiesene Herz-Kreislauf-Erkrankung haben oder

- die noch keine Erkrankung haben, jedoch mit 20% Wahrscheinlichkeit eine solche Erkrankung in den nächsten 10 Jahren    entwickeln werden (= hohes Risiko!).

Um Ihr individuelles Risiko zu bewerten und die notwendige und sinnvolle Therapie festzulegen führen wir im Rahmen der ihnen jährlich zur Verfügung stehenden Gesundheitsuntersuchung auch die Abfrage eventueller kardiovaskulärer Risikofaktoren durch und berechnen bei Bedarf den sogenannten Procam Score - mit dem Ihr individuelles Risiko in Zahlen ausgedrückt werden kann.

Sprechen Sie uns darauf an und lernen Sie Ihr individuelles Risiko und was Sie dagegen tun können kennen.

mit freundlichen Grüßen

                           Ihr Praxisteam